Der therapeutische Nutzen von Gartenumgebungen ist seit der Antike dokumentiert.

Dr. Benjamin Rush, Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung und anerkannt als der „Vater der amerikanischen Psychiatrie“, dokumentierte im 19. Jahrhundert erstmals die positive Wirkung der Arbeit im Garten auf Menschen mit psychischen Erkrankungen https://www.ahta.org

Die beruhigende Wirkung von der Natur wird seit etwa tausend Jahren beschrieben (Davies, 1998). 1986 formulierte der US-Biologe Edward O. Wilson seine Biophilia-Hypothese, laut der uns eine emotionale Verbindung mit der Natur angeboren ist. Kontakt mit blühenden Gärten, Bäumen, schönen Landschaften wirkt beruhigend und stressabbauend (Wilson 1986).
So unterstützt die Gartentherapie den Abbau von Angstzuständen (Bowler et al., 2010) und Depressionen. Eine der bekanntesten Theorien im Zusammenhang mit der Gartentherapie ist die „Attention-Restoration Theory“ von Kaplan & Kaplan (1995). Sie berichten, dass natürliche Umgebungen, einschließlich Garten erholsam sind und gegenüber vielen anderen Umgebungen von den Menschen konsequent bevorzugt werden. Die Wiederherstellung oder „Erholung von mentaler Müdigkeit“ wird durch den Kontakt mit der Natur ermöglicht. Sie berichten dass der Mensch eine erholsame natürliche Umgebung braucht, die der Reflexion förderlich ist und ein Gefühl der Sicherheit, Zusammenhalt, Faszination und das Gefühl vermittelt, von seinen Routinen entfernt zu sein.
Generell wird von den meisten Menschen die Beschäftigung mit der Natur als etwas sehr Positives empfunden. Haller et al. (2017) empfehlen Erwachsenen mit Depressionen und Schmerzen die Arbeit mit Drahtschneider und Zubehör wie Trockenblumen, Pfeifenreiniger, Bastelstöcke und Schleifen, um maximale Kreativität zu ermöglichen, Formen zu schaffen, die das Wachstum und die Veränderung symbolisieren, auf die sie hinarbeiten wollen, um ihre neue Lebenssituation besser zu bewältigen.

Mit Flower Your Mind wird die Wahrnehmung geschult und die unvoreingenommene Aufmerksamkeit gestärkt. Die Beschäftigung mit den Pflanzen schafft Vertrauen.

Es ist kinderleicht, wunderschön und gelingt immer!

Volkskrankheit Depression

Ein Beitrag von ARTE

Depression ist die zweithäufigste Volkskrankheit der Welt, aber bisher sind die Therapiemöglichkeiten begrenzt. „Re:“ zeigt überraschende Einblicke in neue, zukunftsorientierte Behandlungsmethoden wie Ketamin, Online-Therapie oder Urban Gardening und trifft Menschen, Organisationen und Visionäre, die nach Lösungen suchen, um den Betroffenen wieder zurück ins Leben zu helfen.

Sie haben Fragen? Sprechen Sie uns gerne an!

Ihre Ansprechpartnerin:
Dr. Ute Budliger

Dr. rer. nat. Genetik Max- Planck- Institut für Züchtungsforschung
MSc Plant Biotechnology
Dipl.Ing. Gartenbau
Weiterbildung Advanced Management Kalaidos FH
Weiterbildung Therapiegärten